
Asta im Winterwald
ISBN 978-3-85028-535-3
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Zur Zeit boomen Fantasyromane und -filme und begeistern Millionen von Menschen durch fabelhafte Bilder und faszinierende Geschichten. »Asta im Winterwald« entführt uns auf einzigartige Weise in den bei uns so gut wie unbekannten Schatz slawischer Mythen, Märchen und Legenden. Darüber hinaus verknüpft der Roman spannend und überraschend Fiktion mit dem aktuellen Weltgeschehen.
In diesem ersten Teil der Asta-Trilogie entdecken wir den Winterwald im sagenumwobenen Jahreszeitenland, Heimat von Gottheiten und Gestalten, wie sie in Volkserzählungen Mittel- wie Osteuropas vorkommen. Manche kennen wir vielleicht aus russischen und deutschen Märchenverfilmungen, andere wieder sind uns vollkommen fremd. Jener Winterwald ist jedoch keine Insel der Seligen. Wie auch in unserer Wirklichkeit ist dort die Welt aus den Fugen geraten. Wir tauchen aber nicht nur in dieses winterliche Wunderland ein: »Asta im Winterwald« zeichnet auch ein realistisches Bild vom alltäglichen Leben in der Übergangszone von Europa zu Russland. Russland, das der Autor nach seinen vielen Reisen in ehemalige Sowjetrepubliken als einen »Kontinent für sich« begreift. Er macht neugierig auf den Osten Europas, das schier endlos weite Russland und seine Menschen. Er öffnet ein Fenster zu dem unsagbaren Schatz ostslawischer Volksweisheiten, der bei uns hier im deutschsprachigen Raum im Gegensatz zu griechischen oder germanischen Sagen so gut wie unbekannt ist.
Die Brücke zwischen hier und dort, West und Ost bildet die 13-jährige Asta Burat. Bereits ihre Migrationsgeschichte macht sie zur Mittlerin zwischen den Welten: 1945 Vertreibung der Urgroßeltern aus der CSSR, 1989 Flucht des Vaters aus der DDR, der mit Asta und ihrer Mutter 1995 nach Russland auswanderte. Das Mädchen ist auf der Suche nach seinem Platz in unserer Wirklichkeit, in der wir durch neue Kriege, Umweltzerstörung und Finanzkollaps in eine globale Krise geraten. Asta ist hin- und hergerissen zwischen dem schwierigen familiären Alltag in Russland und den Zauberwelten, in die sie leibhaftig hineingezogen wird: Am 23. November 2003 wird sie in einen mysteriösen Wintersturm ohnmächtig und erwacht Monate später in der Datscha von Väterchen Frost, am Rande des Winterwaldes. Für den Rest der Welt gilt Asta bei einer Gasexplosion umgekommen. Nur ihr Vater hält an ihrem Überleben fest. Asta ahnt nichts von dem Unglück und ist unterwegs zum Glasberg, wo sie die altslawische Wintergottheit Koljadà (in Erscheinungsform der Hexe Baba Jägà) bereits erwartet. Das Schneemädchen Snegùrotschka und der verwunschene Werbär (halb Mensch, halb Bär) begleiten sie auf ihrem abenteuerlichen Weg, auf dem sie jedoch jemand oder etwas auf Schritt und Tritt beobachtet. Ist ihr Leben jetzt in Gefahr oder ist sie tatsächlich längst tot? Welche Rolle spielt Asta im jahrhundertealten Machtkampf zwischen Koljadà und Ogon?
Und was hat diese fantastische Geschichte mit der derzeitigen globalen Krise und damit mit unserem ganz persönlichen Schicksal zu tun?
Ein spannendes Leseabenteuer mit zauberhafter Leichtigkeit und subtilem Tiefgang. Für junge und erwachsene Freundinnen und Freunde von Fantasy ab 12, die Lust haben auf einen Mix aus Wirklichkeit und unbekannten Mythen und Märchen aus dem östlichsten Teil Europas!
„Ein ganz zauberhaftes Wintermärchen für Erwachsene, wenn es draußen stürmt und schneit. Von der ersten Seite an zieht das Buch den Leser in seinen Bann, fesselt und verzaubert mit seinen traumhaften Beschreibungen. Der Leser verliert sich in einer Märchenwelt, die so sonst nur Kindern zugänglich ist. Der emphatische und geschlechtsneutrale Stil, die russischen Märchen und Liedertexte, das alles macht den Zauber dieses Buches aus.
Mich hat es von der ersten Seite an gefangen, verzaubert und nicht mehr losgelassen. Ich wünsche mir mehr Bücher dieser Art.“
(DI Christa Magerl-Harasleben, Co-Moderatorin 4fürSie auf puls4)
ZUM AUTOR MARIO R. LACKNER: Geboren 1978 in Steyr, wuchs in Enns auf und lebt heute teils in Wien, teils in Langau im Grenzland zu Mähren. Er studierte Internationalen Entwicklung (Mag., seine Forschungsarbeit »Sexuelle Rechte in der Ostzusammenarbeit« wurde 2011 bei VDM publiziert) und ist Dipl. Sexualpägagoge und -berater.
Seit einem Jahrzehnt verfasst er vermehrt Gedichte, Wortspuren und Liedertexte. Mit ersten Skizzen zur Asta-Trilogie begann er 2007 auf einer Zugfahrt von Rotterdam nach London und ist im Winter 2011/2012 und 2012/2013 mit »Asta im Winterwald« auf erfolgreicher MultimediaLeseShow-Tour durch Deutschland, Österreich und Südosteuropa! Mehr dazu auf www.TRAUMSIEBEREI.at
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