Sommer, Susanne
Vom Wolkenschauen und Träumegießen
Kinderlyrik
Artikel Nr 2591
ISBN 978-3-85028-914-6
Maße 21 x 13,5 cm
Seitenanzahl 44 Seiten
Gewicht 500 g
Preis 9,90
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Buchbeschreibung
„Vom Wolkenschauen und Träumegießen“ – so heißt Susanne Sommers neuer Gedichteband, der voraussichtlich noch dieses Jahr erscheinen wird. Anders als in „See-le-ben“ verschreibt sich die Autorin hier der gereimten Lyrik. Eine Fundgrube für sehr junge Menschen genauso wie junggebliebene Menschen. Ein Lesevergnügen für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Ein Werk, das Alters- und andere Beschränkungen obsolet macht.

In den 24 Gedichten lädt Susanne Sommer vor allem zum Träumen ein. Und zum Ankommen im eigenen Leben; in den einzelnen Momenten des eigenen Lebens. Sie fordert dazu auf, sich Zeit zu nehmen, mit denen eigenen Augen ganz tief zu blicken, aber auch andere Blickwinkel einzunehmen. Es geht um das Hier und Jetzt, um das „Sich Einlassen“. Es geht viel um Genießen. Um Staunen und Horchen. Um Nachdenken und Nachspüren.
Die Gedichte öffnen Türen in andere Welten und lassen Alltägliches in neuem Licht erscheinen: Was kann ich alles in den Wolken entdecken? Was in den Sternen? Blinzelt daraus irgendein Mythos, eine Sage, eine Geschichte? Kann ich diese Geschichten weiterdenken oder eine völlig neue daraus erfinden? Was hat Frieden mit einem Hut voller Blumen zu tun? Warum wäre der Löwe lieber weit über den Wolken? Und warum wohnt in meinem Traumhaus eine Maus? Was passiert auf blau-rot-karierten Wiesen? Was haben Hummeln, Bienen und Marienkäfer zu erzählen? Was kann ich mit einem einfachen Karton alles erschaffen? Und wie wird meine Decke zu einem wahren Wunderland?
Die Gedichte liefern wunderschöne Anregungen zum achtsamen Wahrnehmen der Kleinigkeiten im Leben. Sie laden ein, es einfach „nachzumachen“. Denn eine Decke ist hoffentlich immer zur Hand, ein Karton auch, die Sterne und Wolken sowieso. Es gibt keine Begrenzungen. Nicht in diesem träumerischen Lyrikband, der in andere Welten entführt und zum Sich-Selber-Entdecken an die Hand nimmt. Es geht ums Stillsein und Stillwerden, ums Lauschen und Eintauchen. Ums Entschweben in andere Sphären.
Susanne Sommer findet einprägsame Bilder; Bilder, die zum Weiterträumen anregen. Und sicher lange im Gedächtnis bleiben…
Autorenbeschreibung
Susanne Sommer,
in den 80er-Jahren in Mörbisch im Burgenland geschlüpft. Verbunden mit den schlammigen Untiefen des Neusiedler Sees, mit seinem rauschenden, zirpenden, surrenden und zwitschernden Schilfgürtel und seinen anachronistisch anmutenden Ruder- und Tretbooten. Lebt – nach vielen, vielen Jahren in Wien – derzeit wieder im Burgenland.

Studierte in Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Allgemeine Sprachwissenschaft; arbeitete als Regieassistentin an verschiedenen österreichischen Bühnen, weil ihr Herz bereits von Kindesbeinen an fürs Theater schlägt (damals durfte sie übrigens die Rolle des jungen Wolfgang Amadé Mozart in einem Kinderstück spielen und verliebte sich dabei nicht nur in seine Musik). Schreib-Erfahrungen sammelte sie beim ORF, ZDF sowie bei mehreren Wiener PR- und Nachrichten-Agenturen.

Heute: hauptberuflich Mutter. Und weil der Sohnemann so viel Buntheit ins Leben bringt, treibt es sie hie und da nachts an den Schreibtisch, um Erlebtes wie Erdachtes niederzuschreiben. Spezialisierung liegt ihr nicht. Nennt sich gern unter Anlehnung an den von ihr sehr geschätzten Reinhard Mey „eine bunte Hündin“ und schreibt zu verschiedenen Themen, in verschiedenen Genres.

Zu den Themen „selbstbestimmtes Lernen und Leben“, „achtsame Geburtshilfe“ und „gewaltfreies Miteinander“ äußert sie sich immer mal wieder in den Magazinen: „Mit Kindern wachsen“ (arbor), „unerzogen“ (tologo) sowie „TAU – magazin für barfußpolitik“. Hat bei „edition Riedenburg“ das Kinderbuch „Willi Wunder“ herausgebracht und einige Romane und Sachbücher im Kopf sowie einen Koffer voll Lyrik (auch Kinderlyrik) unterm Bett bzw. unter der Matratze; da schläft sie lieber und besser. Hält sich am liebsten draußen in der Natur auf; und grün, grün, grün sind (fast) alle ihre Kleider.

Abenteuer im Kopf, die erlebte sie bereits als sehr junger Mensch. Seitenweise, hefteweise. Geschichten, Gedichte, Ideen – sie entstehen zwischendurch, zwischen Schlafen und Wachen, im Gehen, im Auto, auf der Holztreppe sitzend. Mag das Spiel mit Sprache, die unendliche Möglichkeiten, die Schönheit, die Kraft. Genauso wie das Reisen, das Suchen, das Finden. Träumt von England und Frankreich, aber auch von den Rocky Mountains. Liebt Abenteuergeschichten, Geschichten von Vagabunden und Nomaden. Wollte immer gern Schlangenmädchen im Zirkus sein. Blieb dann aber bei anderer „Körperarbeit“; nämlich Yoga, Tanzen und Wandern. Mag außerdem Chansons, feurigen Csárdás und gute Countrymusik. Und liest mit Begeisterung. Am liebsten: Khalil Gibran, Hermann Hesse, Walt Whitman, Haruki Murakami, Zeruya Shalev, Peter Henisch, Michael Ende, Otfried Preußler, Charles Dickens, Ingeborg Bachmann, Jules Verne.

Bisherige Buch-Veröffentlichungen:
Kinderbuch „Willi Wunder“ (edition riedenburg)
Lyrikband „See-le-ben“ (Berger)

Mehr unter: www.textbewegungen.at
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