Friesen, Ilse
Die weiblichen Heiligen in den Kirchen von Wien (ohne Stephansdom)
Ein Nachschlagewerk mit zeitgenössischen Betrachtungen
Artikel Nr 2845
ISBN 978-3-85028-944-3
Maße 23,0 x 15,0 cm
Einband Softcover
Preis 39,90
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Buchbeschreibung
Dieses Buch ermöglicht - im Anschluss an „Die weiblichen Heiligen im Stephansdom“ - eine Begegnung mit weiteren 77 heiligen Frauen, die in den Kirchen von Wien in allen 23 Bezirken, einschließlich der orthodoxen Kirchen, auf ganz verschiedene Art und Weise dargestellt wurden. Diese Kunstwerke erinnern an vielfältige und oft dramatische Frauenschicksale, die aus vergangenen Jahrhunderten bis in die Gegenwart reichen.
Die Lebensgeschichten dieser außergewöhnlich mutigen Frauen überspannen auch in geographischer Hinsicht weite Räume, vom sogenannten "Nahen Osten" bis in die "Neue Welt", mit Andachtsstätten im Herzen von Europa.
Obwohl die Zahl der männlichen Heiligen mehr als drei Mal so groß ist, richtet sich der Schwerpunkt hier aber ganz bewusst nur auf die weiblichen Heiligen, weil sie in der kirchlichen Tradition weniger beachtet wurden.

Dieses Nachschlagewerk dient zugleich als Betrachtung über vorbildhafte Ideale und bevorzugte "weibliche" Tugenden in Bezug auf unser spirituelles und kulturgeschichtliches Erbe.

All das soll nicht nur zu Ansätzen für ökumenische Dialoge, sondern zu Diskussionen über die Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft führen, da traditionelle Werte neu gesehen und unterschiedlich verwirklicht werden können.
Autorenbeschreibung
llse Friesen wurde als Tochter von lnge und Georg Strnadt, einem Mundartdichter, in Wien geboren und wuchs in einer gemischt evangelisch-katholischen Familie auf. Sie studierte in Wien, München und Innsbruck, wo sie als Kunsthistorikerin promovierte. In den Jahren 1972, 1973 und 1976 war sie als „freie Mitarbeiterin“ am Bundesdenkmalamt in Wien tätig, verbrachte aber über 40 Jahre in Kanada. 1984 erwarb sie an der Universität von Toronto einen „Master“ Titel in Theologie und wurde „Coordinator of Fine Arts“ an der Wilfrid Laurier Universität in Waterloo, Ontario. Dort unterrichtete sie Europäische sowie Kanadische Kunstgeschichte und publizierte über Christliche Kunst und Kunsttherapie. 1998 und 1999 verfasste sie die Kataloge zu den Ausstellungen im Kloster Stams in Tirol über Albrecht Dürer und die hl. Kümmernis („The Female Crucifix“, 2001). Obwohl ihr Sohn in Ottawa lebt, entschloss sie sich vor einigen Jahren, ganz zu ihren Wurzeln zurückzukehren, um in dem reichen Kulturerbe dieser Stadt weiterhin zeitlose Schätze und wegweisende Anregungen zu entdecken.
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