Zach-Kiesling; Broidl; Rotter
Antennen zwischen Himmel und Erde
Flurdenkmäler
Artikel Nr 1554
ISBN 978-3-85028-530-8
erschienen 25.10.2012
Maße 21 x 29,7 cm
Seitenanzahl 272 Seiten
Einband Hardcover
Gewicht 3000 g
Preis 29,90
Lieferstatus   Lieferbar
Buchbeschreibung
Der Bildband besteht aus über 400 Farbfotos von religiösen Flurdenkmälern aus allen Bezirken Niederösterreichs. Durch miteingefügte Landschaftsfotos ist auch ein Stück der freien Natur mit dabei, in welcher die Marterln sich ja in Wirklichkeit auch befinden. Das verleiht dem Buch eine ansprechende Lebendigkeit.

Das Konzept zu diesem Werk stammt von dem im Jahre 2007 verstorbenen Flurdenkmalforscher Prof. Walter Zach-Kiesling, der im Laufe von 6 Jahren aus allen Bezirken Niederösterreichs über 3000 Flurdenkmäler fotografierte. Aus diesen wählte er 400 der schönsten und interessantesten Objekte aus allen Stilrichtungen und Bezirken aus. Er durchkämmte systematisch sämtliche Gemeinden und dies witterungsbedingt oft genug nicht nur einmal, sondern öfters, um qualitätsvolle Fotos zu erstellen. Durch die Lektüre dieses Bildbandes erhält der Leser einen Überblick über das Thema Flurdenkmäler, zumal sich bei jedem Foto auch ein informativer Kurztext befindet.

Der gewaltige Stoff ist nach Jahrhunderten gegliedert und einem jeden Kapitel ist eine kurze Betrachtung der jeweiligen Zeitepoche vorgesetzt. Dadurch spiegelt dieser Übersichts-Bildband auch die historischen Verhältnisse wider, welche das betreffende Jahrhundert prägten.
Auf diese Weise werden unsere "Wegbegleiter am Straßenrand", die Marterln, zum Sprecher verflossener Zeiten und vergangener Menschenschicksale. Das eindrucksvolle "Marterlbuch" ist Gegenwart und Vergangenheit zugleich und die Flurdenkmäler erhalten den Stellenwert, der ihnen entspricht.
Autorenbeschreibung
Prof. Walter Zach-Kiesling (gestorben 6. Oktober 2007)

Geboren am 30.10.1930, als älterer von zwei Söhnen des Ehepaars Josef und Johanna Zach-Kiesling in Zlabings (heute Slavonice) in Südmähren.
Besuch des Realgymnasiums in Waidhofen a.d. Thaya, Aufenthalt im dortigen Studentenheim, Matura im Juni 1948. Herbst 1948, Inskription an der TU in Wien, Mathematik und Darstellende Geomet-rie, als Werkstudent. 1950 Abbruch des Studiums und Vollbeschäftigung bei einer großen Baufirma in Wien, zuerst als kaufmännischer Angestellter, dann als Fuhrparkleiter, Baukaufmann und Leiter der Abteilung für Einkauf und Disposition.
1958 Heirat in Wien, fester Wohnsitz in Wien, Geburt zweier Töchter. Seit dem frühen Tod beider Eltern wird das Elternhaus in Altenburg als Zweitwohnsitz betrieben und auch von den Töchtern und dem Enkelkind gerne benützt.
Ab 1979, nach freundschaftlichem Kontakt mit Dr. Emil Schneeweis (bekannter Volkskundler und Flurdenkmalforscher), Beschäftigung mit den religiösen Flurdenkmalen, zuerst in der Gemeinde und dann im ganzen Bezirk Horn.
Gesamtaufnahme des Bestandes im Bezirk Horn (zirka 1.100). Ab 1986 Mitglied des Fachbereiches Flurdenkmalforschung im Bildungs- und Heimatwerk NÖ und Mitarbeit am Versuch einer Gesamt-aufnahme aller religiösen Flurdenkmale in NÖ. Nach dem Pensionsantritt intensive Beschäftigung mit der Materie, Herausgabe der Broschüre „Wanderwege zu den Bildstöcken, Marterln und Kreuzen der Gemeinde Altenburg“ und, mit Unterstützung der Bürgermeister Rauscher (Horn), Steinböck (Frauenhofen) und Ing. Strommer (Mold), des Buches „Bildstockwanderwege durch das Poigreich“. Mehrere Fachbeiträge in verschiedenen Zeitschriften, wie „Das Waldviertel“ und „Heimat Niederöster-reich“.
Ausdehnung des Forschungsgebietes auf das gesamte Bundesland. Zahlreiche Foto- und Erkundungsfahrten durch alle Bezirke mit Rückfragen in den Gemeindeämtern und Museen und vielen Einzelge-sprächen mit älteren Bewohnern.
Lichtbild- und Informationsvorträge in Gemeinden, Pfarren und beim BHWNÖ. Diverse Beratungen bei Restaurierungen, Standortwechseln, Neusetzungen und schriftlichen Arbeiten. Veranstaltung von Bildstockwanderungen.
Sammlung und Studium der einschlägigen erreichbaren Literatur. Anlage eines Fotoarchives (zirka 1.000 Bilder und 1.400 DIAs) ausgewählt aus dem auf mehr als 20.000 geschätzten Gesamtbestand. Darstellung der Charakteristik der einzelnen Regionen des Landes, sowie der Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Am 12.1.2005 Verleihung des Berufstitels Professor im Bundeskanzleramt für Tätigkeiten als Kulturforscher, Archivar und Autor.

Johann Rotter

Mag. Broidl Erich
Hauptberuflich als Hauptschullehrer und seit 2007 als Hauptschuldirektor tätig hat sich der fünffache Familienvater ganz der Kultur verschrieben. Der studierte Volkskundler hat in seiner Heimatgemein-de Straß im Straßertal an zwei Museumsprojekten an entscheidender Stelle mitgearbeitet. So konnte 2006 ein Fassbinderei- und Weinbaumuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, 2001 öffnete das Freilichtmuseum „Germanisches Gehöft“ in Elsarn seine Pforten. Sein schriftstellerisches Schaffen umfasst Beiträge zu heimat- und volkskundlichen Themen seiner Region. Als Mitglied und späterer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Flurdenkmalforschung im NÖ Bildungs- und Heimat-werk wuchsen sein Interesse und seine Liebe zu diesen stummen Zeugen der Vergangenheit. Er or-ganisierte Vorträge und Tagungen zu diesem breiten kulturhistorischen Themenkreis. Zu den Themen Weinbauvolkskunde, Regionalgeschichte und Bildstockforschung ist er ein gesuchter Referent.


Rezensionen

Antennen zwischen Himmel und Erde - Flurdenkmäler:
Buchempfehlung ->Link
- Quelle: Daheim in NÖ, Nr. 38, Dezember 2015

Rezension ->Link
- Quelle: medilihha Nr. 12-2014, verfasst von Prof. Dr. Zelfel

Rezension ->Link
- Quelle: Blog WeinviertelBücher 2013

Buchtipp ->Link
- Quelle: Die Landwirtschaft, Ausgabe 10-2013

Bericht ->Link
- Quelle: schaufenster Kultur.Region Februar 2013

Bericht ->Link
Bericht ->Link
- Quelle: NÖN, 2012

Buchtipp ->Link
- Quelle: Hallo Tulln

Bericht ->Link
- Quelle: Kulturnachrichten aus dem Weinviertel

Rezension ->Link
- Quelle: OSR Heinrich Nowotny vlg. Falstaff

Buchtipp ->Link
- Quelle: Kirche Bunt 47-2012

Buchtipp ->Link
- Quelle: BauernZeitung, 2012

Hinweis zur Buchpräsentation im Stift Altenburg ->Link
- Quelle: Bezirksblätter Horn, 2012

Bericht ->Link
- Quelle: Kronen Zeitung, 2012

Buchtipp ->Link
- Quelle: Niederösterreichische Wirtschaft, Nr. 26/ 29. Juni 2012

Bericht ->Link
- Quelle: Süddeutsch Bauwirtschaft Heft 12, 2012
×